Aktuelles

NEUES AUS KINDERGARTEN UND KRIPPE REGENBOGEN

(Artikel aus Gemeindekurier August 2020)

Abschluss der Schulanfänger

Normalerweise feiern unsere Vorschulkinder die „lange Nacht der schlauen Füchse“ und den
Vorschul- Abschlussausflug in jedem Jahr gemeinsam. Doch heuer ist alles anders. Die einzelnen
Gruppen dürfen sich nicht mischen, öffentliche Verkehrsmittel dürfen nicht genutzt werden. Einen
Miet-Bus für drei Gruppen einzeln zu organisieren-kostet zu viel. Hat uns dies davon abgehalten
unsere Großen Füchse gebührend zu verabschieden? Nein-natürlich nicht! Besondere
Herausforderungen laden dazu ein, alte Wege zu verlassen und neue zu beschreiten. Auch in diesem
Jahr gab es den Vorschul-Ausflug und die Schlaue Füchse Nacht, nur eben in jeder Gruppe separat.
Die Sonnenkinder machten ihren Vorschul-Ausflug nach Baierbach, um dort den
Vogellehrpfad näher zu erkunden und sich tapfer und zum Glück gut geschützt, den dort
herumfliegenden Mücken zu stellen. Die Kinder hatten eine knifflige Aufgabe zu lösen. Ein
Fotopuzzle, von den Erzieherinnen erstellt, sollte in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Gar
nicht so leicht, aber machbar, dachten sich die Kinder und meisterten die Aufgabe mit viel Elan und
Begeisterung. Sie entdeckten 20 Vogelarten, klappten mit viel Freude und Wissensdurst die
aufgestellten Kästen am Wegrand um und nummerierten die Fotos auf dem Papier. Auf einer Wiese
ließen sie sich ihre Brotzeit schmecken und am Baierbacher Piratenschiff klang der erlebnisreiche
Vormittag bei Spiel und leckerem Steckerl-Eis aus.
Die Mondkinder verbrachten einen Vormittag am Hofstätter See, das kühle Wasser lud an diesem
Tag zum Plantschen und Spielen ein. Begleitet wurden die Mondler von einem geheimnisvollen
Kofferwesen, namens Flausi, welches seit einigen Wochen in der Mondgruppe wohnt. Entstanden ist
das Kofferwesen im Zuge eines Projektes, und all das begann mit der spannenden Frage: „Wer wohnt
eigentlich in diesem alten Koffer, der bei uns im Zimmer steht?“. Flausi erlebte gemeinsam mit den
Kindern einen lustigen Tag und brachte auch seinen Freund Moosi ins Spiel, der im nahen Wald
wohnt und die Kinder besuchen kam. Nach dieser Aufregung gönnten sich die Kinder zum Abschluss
eine leckerere Tüte Gummibärli, die Flausi ihnen mitgebracht hatte, bevor sie den Heimweg
antraten.
Die Sternen-Kinder starteten bei der Bio-Metzgerei „Simsseer Weidefleisch“ zu Fuß und mit dem
Rucksack auf dem Rücken. Sie hatten sich einen Tag im Wald gewünscht und durften nun auf
Schusters Rappen eine halbe Stunde bis zum Ziel wandern. Im Wald angekommen, gab es viel zu
entdecken. Es wurde ausgiebig gespielt, Brotzeit gemacht, so mancher Schatz im Wald entdeckt. Es
entstanden Feenhäuser aus Moos und Farn. Der Rückweg wurde den Schlauen Füchsen mit einer
Kutschfahrt zurück zum Kindergarten und einem Zwischenstopp zum Eis essen versüßt. Ein herzliches
Dankeschön an Herrn Theo Mayer, der dies ganz unkompliziert möglich gemacht hat!
Die Schlaue Füchse Nacht begann für jede Gruppe, an unterschiedlichen Tagen 17.00, bzw.
18.00 Uhr, im Kindergarten. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie sich die Großen darauf
freuen, ihren Kindergarten mal einen Abend lang für sich allein zu haben. In diesem Jahr war dies in
allen drei Gruppen ganz besonders spürbar. Unser Haus komplett erforschen und in jeden Raum
hineingehen zu dürfen, war aufregend und ein Erlebnis für alle Kinder.
Die Sonnenkinder hatten im Vorfeld ihre Lange Nacht geplant. So standen bei ihnen eine Kinderdisko
im Dunklen, lustige Spiele und Pizzabacken auf dem Programm. Das Highlight war jedoch das von den
Erwachsenen gespielte Kasperltheater. Die Kinder ließen sich davon in den Bann ziehen. Sie waren
mit ihren Vorschlägen, die Schultüte des Kasperls betreffend, so kreativ, dass die Puppenspieler das
Theaterstück spontan änderten und die genialen Ideen der Kinder gern aufgriffen. Mit
selbstgemachter Pizza im Bauch und jeder Menge Spaß machten sich die Vorschulkinder auf den Weg

zur Glitzer-Nachtwanderung mit Schnitzeljagd. Tapfer trotzten sie, mit Matschzeug und
Taschenlampe ausgestattet, dem Regen und wurden, zurück im Kindergarten, mit einem leckeren Eis
und einem improvisierten Lagerfeuer im Turnraum belohnt. Die Schlaflieder, die am Lagerfeuer
erklangen, machten die Augen müde und so mancher Schlaufuchs hat in dieser Nacht daheim sicher
von Glitzerstaub und einem ganz besonderen Zauber geträumt.
Die Mondkinder hatten sich auf ihre Lange Nacht mit Flausi, dem Kofferwesen, schon im Vorfeld
ausgiebig vorbereitet. Sie hatten alte Kleidungsstücke von daheim mitgebracht und bereits einige
Tage vor der Langen Nacht Skizzen von ihrem ganz persönlichen Kofferwesen angefertigt. Ihr Abend
wurde ein spannender, bastelreicher. Jedes Kind fertigte sein eigenes Kofferwesen. Dabei kam die
Nähmaschine ebenso zum Einsatz, wie unterschiedlichste Materialien. Mit viel Phantasie und
Begeisterung arbeiteten die Kinder an ihren Wesen und so konnte nach einem gemeinsamen
Abendessen jeder Schlaufuchs sein ganz persönliches Kofferwesen mit zur Nachtwanderung nehmen.
Am Waldrand entdeckten sie Moosi, den sie schon beim Vorschulausflug zum See kennenlernten,
und der wohl neugierig war, was die Kinder an ihrer langen Nacht so alles erleben würden. Am
Lagerfeuer in der Hofau klang der Abend mit Geschichten ganz wunderbar aus. Glücklich machten
sich die Kinder auf den Heimweg. Sicher hat das ein oder andere Kofferwesen einen Platz im Bett der
Mondler gefunden.
Die Sternen-Füchse stellten ihre Nacht unter das Motto: „Feen und Elfen“. Sie durften als solche
verkleidet in den Kindergarten kommen und schwebten den ganzen Abend lang mit Flügeln durchs
Haus. Es wurde gemeinsam gekocht und gegessen, jede Fee durfte sich schminken lassen. Goldene
Briefe, von Feen versteckt, weckten die Neugier der Kinder und führte sie durch den Abend. So
fanden die Kinder leckeres Eis in der Gefriertruhe, hörten geheimnisvolle Flötentöne im Turnraum
und entdeckten beim Hineinschauen „echte“, tanzende Feen, die durchs Fenster flüchteten und
einen weiteren Brief hinterließen. Dieser führte zur Nachtwanderung in die Naturgruppe. Dort
angekommen, staunten die Schlauen Füchse über viele hell leuchtende Lichter. Die Feen erwarteten
sie dort und schenkten jedem Kind ein leuchtendes Feenlicht für den Nachhauseweg. Auch die
Sternenkinder werden sicherlich süße Träume gehabt haben.
Abschließend sagen wir Erzieherinnen: was für ein Erlebnis! Die Kinder in dieser ganz kleinen und
individuellen Runde zu erleben, war auch für uns sehr neu und spannend und lädt zum Nachdenken
ein, ob nicht zumindest die lange Nacht in dieser Form beibehalten werden sollte….

 

Abschluss-Gottesdienst

 


Das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, den Gottesdienst draußen im Freien
stattfinden zu lassen und diesen so auch für Familien zu öffnen, deren Kinder nicht verabschiedet
werden. Bei Regen fanden sich nun nur die Familien der Schulanfänger im Gotteshaus ein. Nach
einem gemeinsamen Beginn wurden die Familien gruppenintern durch Kirche und Gemeindehaus
geschickt, um an verschiedenen Stationen, mit unterschiedlichsten Methoden, die Geschichte der
„Arche Noah“ zu erleben. So wurde gebastelt, mit Symbolen eine Übertragung in die Corona-Zeit
geschaffen, die Segnung der Schulanfänger mit einer Tauben-Kette besiegelt. Ein gemeinsamer
Schluss in der Kirche rundete den Gottesdienst ab. Trotz der ungewöhnlichen Umstände ist es dem
Planungsteam mit Herrn Pfarrer Seibel gelungen, eine heimelige und ansprechende Atmosphäre zu
schaffen und den ausscheidenden Kindern den Weg in ihre Zukunft segensreich zu gestalten.

Meine Milchzähne – neues aus dem Regenbogen

(Artikel aus Gemeindekurier Juli 2020)

Leider konnte uns dieses Jahr die Zahnärztin Frau Dr. Lange nicht besuchen, brachte uns dafür aber eine Kiste mit Zahnbürsten, Zahnpasta und Bechern vorbei.

Den Krippenkindern stellten sich die Fragen: Was machen wir damit, wo sind eigentlich unserer Zähne und wozu sind sie da?

Mit dem Lied: „Ich habe einen Kopf…“ fingen wir an unseren Kopf zu erforschen. Mit viel Spaß und Eifer waren die Sternschnuppen einige Tage beschäftigt, mit Legematerial und Papier einen Kopf mit allem Drum und Dran zu gestalten. Die Kinder überlegten: „Welche Bürste brauche ich für meine Zähne?“ Aus Haar-, Spül-, Flaschen-, Klo- und Zahnbürste fanden sie die richtige für die Zähne heraus. Zu guter Letzt zeigte uns der kleine Bär aus dem Bilderbuch: „Der kleine Bär muss Zähne putzen“ wie man seine Zähne richtig pflegt, damit sie gesund bleiben.

Wir stellten fest, dass unsere Krippenkinder bereits viel über die Pflege ihrer Zähne wussten und diese zuhause immer fleißig putzen.

Bei uns da rührt sich was, bei den Regenbogenkobolden ist was los!

(Artikel aus Gemeindekurier Juli 2020)

Schon die fünfte Woche freuen wir uns jeden Tag mit unseren Kindern, über unser schönes Gelände der Naturgruppe und geniesen     den       schönen Ort.

Trotz der Corona-Einschränkungen konnte die Naturgruppe im Juni mit den ersten Kindern starten.

Langsam kommen immer mehr Regenbogen-Kobolde zu uns in die Naturgruppe und es beginnt  sich richtig etwas zu rühren.

Es ist eine sehr große Freude zu beobachten, wie die Kinder die Natur und das Draußen zu sein mit allen Sinnen genießen.

Sie lieben es im hohen Gras zu laufen, sich zu verstecken oder mit dem selbstgebauten Steckenpferd  über die Wiese und durch das Gelände zu galoppieren.

Sie lieben es unter dem freien Himmel zu malen und zu werkeln, zu singen und ein Puppenspiel zuzusehen.

Es gab auch schon zwei Geburtstagsfeien in der Naturgruppe unter freiem Himmel.

Es gab Geburtstagskuchen und es wurden Geburtstagskerzen gezogen.

Jeden Freitag ist bei uns Backtag mit selbst gemahlenem Mehl, das wir schon die ganze Woche gemeinsam mahlen.-Wir backen in unserem Holzofen in der Hütte Semmeln oder Brot, die wir dann alle gemeinsam an unserer langen Tafel essen.

Aber leider scheint nicht immer die Sonne, und so hatten wir auch schon das Vergnügen, richtige Regentage zu erleben.

Die Kinder waren sofort dabei kleine Bäche und Wasserkanäle zu bauen, dort konnten wir dann die selbst gebauten Schiffe  schwimmen lassen.

Wir freuen uns auf viele weitere Tage zusammen und sind schon sehr gespannt was wir noch gemeinsam erleben werden.

Liebe Grüße von den Regenbogenkobolden aus dem Ev. Kindergarten Regenbogen

 

Neues aus Kindergarten und Krippe Regenbogen

(Artikel aus Gemeindekurier Juli 2020)

Ist es möglich, gemeinsam einen Baum zu pflanzen, ohne sich dabei zu begegnen? Ja, das ist es!

Zum Maibaumfest hatten wir ihn vor unsere Tür gestellt-den „Corona-Birnbaum“. Viele Kinder und Eltern schmückten ihn im Laufe zweier Wochen mit guten Wünschen, lieben Grüßen, kleinen Bildchen…. nun sollte er in die Erde. Doch noch immer dürfen sich die einzelnen Gruppen nicht begegnen. Was also tun? - Ganz einfach: wir teilten die Arbeit auf! Am Montagmorgen nahmen die Sonnenkinder Spaten und Schaufel zur Hand und gruben ein tiefes Loch. Die Sternenkinder befreiten den Baum aus seinem Topf und stellten ihn in das Loch hinein, wenig später kamen die Mondler, verteilten Erde um den Baum herum, welche die Kleinsten-unsere Sternschnuppen, wiederum einige Zeit später, eifrig festklopften. Nun steht er im Garten unser neuer Baum und trägt hoffentlich bald viele süße Früchte, die uns alle daran erinnern werden, dass so einiges zu schaffen ist, wenn man ein wenig „um die Ecke denkt“ und sich von einem „Nicht dürfen“ nicht entmutigen lässt.

Auch sonst ist in Kindergarten und Krippe so einiges los. Das Schnuppern neuer Kinder zur gewohnten Vormittagszeit ist nicht möglich und auch der Informationsabend für zukünftige Regenbogen-Eltern musste ausfallen. Dennoch werden kommende Familien individuell begrüßt. Unser neu erstelltes Eingewöhnungshandbuch (welches wir in „PC“-Teamarbeit während der Corona-Zeit gemeinsam erstellt haben) kann kein Ersatz für erste Gespräche und persönlichen Kontakt sein, enthält jedoch alle wichtigen Informationen und soll eine kleine Eingewöhnungshilfe und Unterstützung für unsere „Neulinge“ sein.

Doch vor allem für die Vorschulkinder, die die letzten Tage bei uns verbringen und bald neue Wege gehen, steht einiges auf dem Programm. Unsere Großen nehmen Abschied. Die schon zur Tradition gewordenen Schulbesuche können zwar in diesem Jahr nicht ermöglicht werden, aber andere Highlights, auf die unser Schulanfänger sich in jedem Jahr besonders freuen, dürfen und sollen stattfinden. So treffen sich an drei Abenden (mit Sicherheitsabstand) Eltern und Kinder der einzelnen Gruppen, um die Schultüten für den großen Tag im September zu gebastelt, jede Vorschul-Gruppe feiert individuell Abschied, die Lange Nacht der Füchse ist bereits geplant und wird ganz individuell und nach den Wünschen der Kinder gestaltet, alle Großen begeben sich gruppenintern auf eine kleine Reise, der Abschlussgottesdienst ist in etwas veränderter Form in Planung. Wir alle freuen uns, den Kindern in dieser Zeit ein Stück weit Normalität und Tradition zu ermöglichen und hoffen auf schönes Wetter für all die geplanten Ereignisse.

Herzlichst

das Regenbogenteam

Unweit von unserem Haupthaus entsteht gerade unsere neue Naturgruppe. In dem kleinen Wäldchen am Spindler Graben werden bald Kinder die Welt entdecken und in der Natur wachsen können. Das Grundgerüst der Schutzhütte steht schon und wir freuen uns, wenn sie mit Leben gefüllt wird.